Für das Smart Home wird viel Technik benötigt

Smart Home – Die Vorteile und Nachteile auf einen Blick

Immer mehr Menschen wollen ihr zu Hause zu einem Smart Home machen. Aber wieso eigentlich? Finden Sie hier die wichtigsten Vorteile und Nachteile des smarten wohnens und infromieren Sie sich über die verschiedenen Smart Home Systeme.

Vorteile eines Smart Home:

Ein Argument, welches für ein Smart Home spricht, ist es technisch auf dem aktuellsten Stand der Technik zu stehen. Viele Menschen bauen sich dadurch durchaus ein positives Image auf und können somit auch Eindruck bei Freunden, Verwandten und Nachbarn schinden.
Des Weiteren ist ein Smart Home auch einbruchsicherer. Wenn man beispielsweise in den Urlaub fliegt, bietet ein Smart Home einen Urlaubsmodus mit unterschiedlichen Beleuchtungsszenarien zur Abschreckung von Einbrechern. Außerdem gibt es eine Funkkamera zur mobilen Kontrolle der Eingangstür oder der Steckdosen. Man wird also sofort am Smartphone informiert, falls etwas nicht stimmen sollte.
Zwei nennenswerte Vorteile sind außerdem, dass ein Smart Home mehr Komfort im Alltag bietet und trotzdem auch Energie spart. Man geht beispielsweise früh morgens aus dem Haus und kann per App kontrollieren, ob man das Fenster zu gemacht hat. Auch kann man Einstellen, dass das Smart Home automatisch alle Geräte ausstellt, wenn man das Haus verlässt. Auch lassen sich, von der Couch aus, Dinge wie Licht, Heizung, Rollläden und Eingangstür bequem steuern. Wer außerdem im Besitz einer Photovoltaikanlage ist, kann sich anzeigen lassen, wie viel Strom auf dem Dach produziert wird.

Nachteile des smarten Wohnens:

Allerdings bringt ein Smart Home nicht nur Vorteile mit sich. Ein Nachteil ist zum Beispiel, dass vielen Menschen die Automatisierung unheimlich ist. Manchen Leuten macht es Angst, wenn das eigene Haus „selbst denkt“ und sich von alleine steuert, weil man gewohnt ist, diese Dinge alle selbst zu regeln.
Ein Smart Home ist zwar bequem, aber diese Bequemlichkeit ist teuer. Allein das Einstiegsparket kostet mindestens 200 bis 300 €. Möchte man das ganze aber erweitern oder auf die individuellen Bedürfnisse anpassen, so muss man noch einmal extra Zusatzkomponenten bestellen. Diese können vom Kleinteil, zum Beispiel ein Fensterkontakt für 20 €, bis hin zum Gateway für ca. 200 € kosten und müssen in der Regel separat erworben werden.
Am häufigsten wird allerdings der Nachteil genannt, dass Sorge um die eigene Privatsphäre besteht und die Angst vor Hacker-Attacken. Dadurch, dass alles an das Internet angeschlossen ist können private Geräte-, Verbrauchs- und Nutzungsdaten unter Umständen in die falschen Hände geraten, was weitreichende Folgen hätte. Ein Hacker kann so auf die Heimvernetzung zugreifen und die Kontrolle über das Haus übernehmen.